Abschnitt Freiberg / Kleinschirma, Oberschöna, Kirchbach bis nach Oederan  ( Freiberg-Stadtgrenze bis Oederan-Kirche: 13,1 km )

Folgendes gibt es zu den angrenzenden Städten und Gemeinden zu sagen und nutzen Sie auch die anggebenen Links für weitere Informationen.

Freiberg

Die Stadt liegt an der nördlichen Abdachung des Erzgebirges mit dem Großteil des Stadtgebietes westlich der Östlichen oder der Freiberger Mulde. Die Stadt ist zum Teil eingebettet in die Täler des Münzbaches und des Goldbaches und liegt mit dem Zentrum auf etwa 412 m ü. NHN

http://www.freiberg.de/freiberg/content.nsf/docname/Webseite_88AD813C8F10C1F4C125763A003F2CE3?OpenDocument

 

Die Stadt, deren Geschichte eng mit dem Bergbau verbunden ist, entstand ab etwa um 1165/70. Im hohen Mittelalter war Freiberg die größte Stadt in der Mark Meißen und wichtiger Handelsstandort. Ihr Silberreichtum und die bedeutsame Münzstätte machten das Kurfürstentum Sachsen zu einem wohlhabenden Staatswesen.

Die Jakobikirche, gelegentlich auch Jacobikirche geschrieben, ist ebenfalls mit einer Orgel Gottfried Silbermanns ausgestattet. Sie befindet sich an der Stelle, an der einer der Verbindungswege des Netzes der Jakobswege die Stadt von Osten her erreichte. Die Kirche wurde um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert erbaut, weil das Vorgängerbauwerk, der älteste Freiberger Kirchenbau, abgebrochen worden war.

Kleinschirma

Das 1224 erstmals urkundlich erwähnte Waldhufendorf Kleinschirma erstreckt sich in west-östlicher Richtung über etwa 2 km im Tal des Schirmbaches, einem Nebenfluss der Großen Striegis in einer Höhenlage von ca. 395 m bis 425 m über NN.

 

Oberschöna

Das Waldhufendorf Oberschöna liegt westlich von Freiberg und 30 km östlich von Chemnitz in einer Höhenlage von 350 m bis 390 m über NN im Tal der Großen Striegis.

 

 

Die Siedlungen im Bereich des jetzigen Gebietes von Kleinschirma liegen am Fuße des Erzgebirges (der Begriff „die Erzgebirge“ wurde erstmals im 16. Jh. erwähnt). Bis zum 10. Jahrhundert war das Gebiet bis zum Kamm des Gebirges herrenloser Urwald. Die Bezeichnung „Miriquidi“, dies bedeutet Dunkelwald, findet man in einer Urkunde von 974. Dieser war undurchdringlich. Erst im 12. Jahrhundert richtete sich das Interesse auf den großen Gebirgswald. Menschen aus Franken, Schwaben, Thüringen und anderen Gegenden kamen hierher und begannen, von Norden nach Süden, mit Rodungen. Die Gründungszeit wird um etwa 1150 angenommen.

Die Region wurde erstmals 1224 im Codex Diplomaticus Saxoniae Regiae, einer Sammlung von Urkunden der Markgrafen von Meißen und Thüringen von 1196 bis 1234, urkundlich erwähnt. Es ist jedoch anzunehmen, dass schon zur Zeit der Gründung Freibergs, also vor 1186, Niederlassungen im jetzigen Gebiet anzutreffen waren.

 

 Kirchbach

Entstanden ist Kirchbach als Waldhufendorf. im Rahmen der Ostsiedlung im 11. und 12. Jahrhundert. 1376 wird es erstmals urkundlich erwähnt. Damals wurde Kirchbach, das bis zu diesem Zeitpunkt zum Benediktinerkloster Chemnitz gehörte für 190 Schock Freiberger Groschen an Markgraf Wilhelm I. verkauft. Der Name Kirchbach bedeutet, „am Bach gelegene Siedlung mit Kirche“. Ihn verdankt der Ort einer Wallfahrtskapelle, die allerdings nicht mit der heutigen Kirche identisch ist.

http://www.oederan.de/content/view/118/189/

 

 

Oederan

Im 12. Jahrhundert legten Bauern als Vorläufer der Stadt ein Waldhufendorf an. Der Sage nach erhielt die Stadt ihren Namen nach einem Kaufmann Ranius (also Edda dem Ranius). 1286 wurde der Ort urkundlich und 1292 erstmals als Stadt erwähnt. Grabungen haben ergeben, dass Oederan mindestens seit der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts existierte. Die bedeutendsten Gewerbe seit dem Mittelalter waren die Tuchmacherei (1457) und die Leinenweberei (1507). 1583 erhielt die Stadt vom Kurfürsten August I. von Sachsen das Privileg einer „Freien Bergstadt“.

http://www.oederan.de/content/view/26/84/